5.0 von 5 Sternen Unterhaltsame Lektüre,18. Januar 2012

Das Buch mit seinen zehn Erzählungen ist ein Muss für alle diejenigen, die meinen, das Leben in der Dominikanischen Republik zu kennen. Während der Autor mit seinem ersten Buch 'Gringolyrik' Grundlagen gelegt hat, indem er zusätzlich zu seinen Gedichten ' meist in Spanisch verfasst und auf Deutsch übersetzt ' interessantes und aktuelles Hintergrundsmaterial präsentierte, verlegte sich der Autor dieses Mal auf das Erzählen. Wie er im Vorwort ironisch anmerkt, liege der Wahrheitsgehalt bei mehr als 50%. Das heißt aber auch für den Leser vor Ort, nämlich an der dominikanischen Nordküste, dass er es besser gleich aufgeben solle erraten zu wollen, wer sich nun hinter dem und jenem Charakter verbergen möge. Was soll's? Entscheidend ist, dass die meisten Geschichten einen Charme ausstrahlen und einem die Augen für das Land öffnen. Ich für mein Teil bin froh, den Lesestoff gefunden zu haben. Endlich mal was Anderes, nicht wie die besserwisserischen, meist negativen Forumsbeiträge.

 

3. Oktober 2011
Format:Taschenbuch
Ich habe das kleine Büchlein vergangene Woche in die Hände bekommen und mit einem Mal durchgelesen. Vom Foto auf dem Einband bis zum Nachwort habe ich mich dabei stets gut unterhalten gefühlt. Der Autor hat mich mit seinen abwechslungsreichen, humorvollen und stes wohlwollenden Geschichten innerhalb weniger Seiten sowohl zum Lachen als auch zum Nachdenken gebracht. Sehr differenziert und nie "vom hohen europäischen Ross herab" stellt er dar, warum - aus seiner Sicht - die Dominikaner so sind wie sie eben sind und bricht damit beim Leser eine Lanze für Land und Leute.